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Aufhebungsvertrag oder Kündigung?

In manchen Fällen möchte der Arbeitgeber eine Kündigung vermeiden und bietet einen Aufhebungsvertrag an. Dabei gibt es wichtige Punkte zu beachten.

  • Bei einem Aufhebungsvertrag, steht dem Arbeitnehmer immer eine Abfindung zu.
  • Wenn man den angebotenen Aufhebungsvertrag unterschrieben hat, kann man gegen die Beendigung des Arbeitsverhältnisses nichts mehr unternehmen.
  • Bei der im Aufhebungsvertrag angebotenen Abfindung gibt es feste Größenordnungen, die angemessen sind.

In jedem Fall sollte man vor der Unterschrift bedenken, dass bei anschließender Arbeitslosigkeit Konsequenzen durch das Arbeitsamt eintreten können, z. B. kann eine Sperrzeit der Arbeitslosengeldzahlungen verhängt werden.

In vielen Fällen - oft bei betrieblichen Gründen - ist es der bessere Weg, den Aufhebungsvertrag abzulehnen und eine Kündigung abzuwarten. Dann kann mit einer Klage gege die Kündigung vorgegangen werden und man erhält gegebenenfalls eine Abfindung.

Bei dem Einreichen einer Kündigungsschutzklage ist insbesondere die Frist von 3 Wochen wichtig. Nach Ablauf dieser Frist kann eine Klage nicht mehr eingereicht werden. Das ist besonders ärgerlich, wenn die Chancen gut gestanden hätten.

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