Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden können sehr schnell zu existenzbedrohlichen Zuständen für Unternehmen führen. Dies kann man aktuell am Beispiel der fristlosen Kündigung sämtlicher Lieferverträge durch VW gegenüber dem Zulieferunternehmen Prevent Ende März beobachten. Bei der Prevent Gruppe drohen in Folge dessen in einer Massenentlassung einige hundert Arbeitsplätze wegzufallen.

Für Arbeitnehmer bedeutet dies unter Umständen einen sehr kurzfristigen Verlust des langjährigen Arbeitsplatzes. In solchen Situationen meist durch betriebsbedingte Kündigungen nach (Teil-)Betriebsschließungen.

Kündigungsschutz bei Massenentlassungen

Viele Gekündigte sind sich nicht bewusst, dass – egal, wie es dem Betrieb / Unternehmen wirtschaftlich geht – auf jeden Fall die gesetzlichen Kündigungsfristen (oder, wenn länger und vereinbart, die vertraglichen Fristen) eingehalten werden müssen. Und das sind bei mehreren Jahren im Arbeitsplatz schnell mal einige Monate, in denen das normale Gehalt bezahlt werden muss.

Dies gilt selbst, wenn der Betrieb insolvent ist. Für die Dauer der Kündigungsfrist steht Gekündigten das volle Gehalt zu.

Mindestens ebenso wichtig zu wissen ist, dass Gekündigten in vielen Fällen von betriebsbedingten Kündigungen eine Abfindung zusteht. Es lohnt sich also immer, die Kündigungssituation genau zu beurteilen. Die zustehende Abfindung kann schnell einige Tausend Euro betragen.

Abfindung bei Massenentlassungen

Stehen die Chancen auf eine Abfindung gut, muss man schnell reagieren. Innerhalb von 3 Wochen nach Erhalt der Kündigung muss eine Klage eingereicht werden. Das ist aber mit Hilfe eines Anwalts kein Problem und einfach möglich.

Unsere starken Partneranwälte helfen dir dabei.


AUCH GEKÜNDIGT WORDEN?

Erfahre jetzt deine Chancen und Rechte