Max und die Kündigung

Unserem Nutzer Max* wurde nach drei Jahren Anstellung der Job gekündigt. Für ihn kam das ganze sehr überraschend, schließlich hatte er sich weder falsch verhalten oder irgendeinen Ärger mit seinem Chef gehabt. Auch im Kündigungsschreiben war kein Grund genannt. Dort stand nur etwas von Kündigung und ein Datum für den letzten Arbeitstag.

Kündigung im Kleinbetrieb

Als er seinen Chef nach dem Grund fragte, sagte dieser, dass es sich um ein Kleinunternehmen handelt und dass er keinen Grund nennen müsse. Dann sagte er Max, dass er nichts gegen die Kündigung tun könne, weil das bei Kleinbetrieben nicht gehen würde.

Als Max dann abends im Internet nach Informationen zu dem Thema Kleinbetrieb suchte, fand er raus, dass unter 10 Mitarbeitern kein Kündigungsschutz besteht. Vom Thema Kündigungsschutz hatte er vorher noch nicht viel gehört. Er war sich zwar nicht sicher, wie viele Mitarbeiter in seinem Betrieb arbeiten, aber die Zählweise erschien ihm nicht eindeutig. Azubis zählen anders als Angestellte, manchmal zählen Leiharbeiter dazu. Max kam mal auf 9 und mal auf 11 Mitarbeiter.

Doch kein Kleinbetrieb

Während seiner Recherche hat Max auch den Retter-Check gemacht und sich nun durchgerungen, sich kostenlos beraten zu lassen. Nachdem unsere Partneranwälte sich den Fall genau angesehen haben und mit Max telefonisch alles Weitere abgeklärt haben, war klar, dass tatsächlich über 10 Mitarbeiter im Unternehmen angestellt waren. Der Arbeitgeber hatte bei der Zählung der angestellten Mitarbeiter Fehler gemacht und sein Unternehmen gilt nicht als Kleinbetrieb. Das bedeutete für Max, dass er unter den gesetzlichen Kündigungsschutz fällt und gegen die Kündigung vorgehen kann.

Entschädigung ohne Gericht

Unser Partneranwalt hat Max vertreten und konnte schnell ein positives Ergebnis erwirken. Der Arbeitgeber hat Max 5.200,- Euro als Entschädigung angeboten. Und das nach nur einem Brief und einem Anruf des Anwalts. Ohne Gerichtstermin und monatelanges Warten.

Max war überrascht, aber für unseren Partneranwalt war die Sache sofort klar: Hier wusste der Arbeitgeber schon recht gut Bescheid, dass er in einem Gerichtsverfahren schlechte Karten gehabt hätte und viel Aufwand sowie eventuell einen noch höheren Betrag als Abfindung hätte zahlen müssen. Das wollte er mit der Zahlung der Entschädigung umgehen.

Abfindung und ein ruhiges Gewissen

Nachdem Max sich mit unserem Partneranwalt über das Angebot beraten hat, entschied er sich dazu, die 3.000,- Euro anzunehmen und dann mit der Sache durch zu sein. Schließlich hatte er bereits einen anderen Job sicher und eigentlich gar nicht damit gerechnet, dass er irgendwas bekommen würde.


*Max heißt in Wirklichkeit anders.



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